11. November 2014

Frau Selzle, die Besitzerin von Pfützenläufers Ares (Xaver), war so freundlich und hat uns ein kleines Update zu Xavers Gesundheitszustand zukommen lassen. Wir freuen uns sehr, dass Xavers Medikation so gut eingestellt werden und sich sein Gesundheitszustand entsprechend stabilisieren konnte. 

 

Den kurzen Bericht von Xavers Besitzerin finden Sie hier.


29. Oktober 2014

Wir haben jetzt auch ein Gästebuch auf unserer Homepage!
Wenn Sie uns also ein paar nette Worte oder liebe Grüße hinterlassen wollen, freuen wir uns sehr über Ihren Eintrag.

 

Zum Gästebuch geht es hier entlang.


27. Oktober 2014

Farbdoppler-Ultraschall von Bysterstorff's Beam me up Schröder

Heute möchten wir Ihnen einmal bildlich veranschaulichen, wie sich die Trikuspidaldysplasie im Vergleich zu einer gesunden Trikuspidalklappe im Ultraschall bzw. im Farbdoppler-Ultraschall darstellt. Die vier Videos und die entsprechenden Erklärungen finden Sie hier.


06. Oktober 2014

Wir haben den kleinen, aber feinen neuen Unterpunkt 'weitere wichtige Themen' auf unserer Homepage geschalten, da wir immer wieder auf Menschen treffen, deren Hunde – genau wie unsere – an Erkrankungen leiden, welche leider noch nicht die nötige Aufmerksamkeit erhalten. Um auch sie in ihrem Engagement zu unterstützen, werden wir entsprechende Homepages nun hier verlinken.

 

Außerdem möchten wir an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass wir immer öfter auch Zuspruch von Züchtern erhalten, was uns natürlich besonders freut. 


06. September 2014

Labrador Retriever mit Trikuspidaldysplasie

Nice Guy Nevio of Cadillac & Bysterstorff's Beam me up Schröder

Endlich war es soweit: Nevio und Schröder – die zwei Brüder im Geiste – haben sich zum ersten Mal getroffen. Wir hatten leider nicht viel Zeit zusammen, aber sie haben sich wirklich gut verstanden!

 

Und wir können nun nachvollziehen, warum die beiden trotz ähnlich hochgradiger Erkrankung so unterschiedlich damit zurecht kommen. Anhand des Fotos kann man es erahnen:

 

Nevio ist deutlich höher und länger als Schröder und hat entsprechend mehr Gewicht zu tragen. Die beiden trennen ungefähr 6cm Schulterhöhe, bestimmt 15cm Körperlänge und knappe 10kg Gewicht. Nevios Blutkreislauf hat also deutlich mehr zu leisten, um den gesamten Körper ausreichend zu versorgen. Dementsprechend zeigt Nevio – besonders an schwülen oder warmen Tagen – deutlich mehr Symptome als Schröder und muss entsprechend mehr geschont werden.

 

Ungeachtet ihrer schweren Erkrankung sind Nevio und Schröder zwei sehr lebensfrohe und verspielte Hunde. Ohne ihre mittlerweile sehr gut eingestellte Medikation würde dies jedoch sicher anders aussehen. Das bestätigen uns auch die behandelnden Kardiologen. 


11. August 2014

Wir haben das Kapitel 'Trikuspidaldysplasie - Was ist das?' um den Unterpunkt 'Veranschaulichung der Herzvergrößerung anhand eines Thorax-Röntgenbildes' ergänzt. Das Röntgenbild und die entsprechende Erklärung finden Sie hier.


26. Juli 2014

Heute möchten wir Sie kurz über den aktuellen Stand der geplanten Studie informieren.
 
Dr. Anja Geretschläger vom Institut für genetische Veterinärdiagnostik FERAGEN hat uns darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Planung und Vorbereitung der Studie Fortschritte macht.
Sie hat uns außerdem darüber informiert, dass für sinnvolle erste Analysen noch mindestens 5 Blutproben betroffener Hunde benötigt werden.
 
Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle noch einmal den Aufruf zur geplanten Studie schalten und Sie bitten, diesen möglichst weiträumig zu verbreiten. 
 
Wir danken für Ihre Unterstützung! 

15. Juli 2014

Als wäre alles nicht schon schwierig genug, lässt uns jetzt auch noch unsere Versicherung im Stich...

 

Aber fangen wir ganz vorne an: bevor Schröder in mein Leben kam, hatten wir einen Kater. Er lebte fast 15 Jahre bei uns. In dieser Zeit musste er einige Male wegen kleinen Revierkämpfen verarztet werden. Im Alter kamen chronische Beschwerden wie Diabetes und Niereninsuffizienz hinzu. Im Laufe seiner 15 Jahre kostete er meine Eltern sicher einen netten Kleinwagen.

 

Aber warum erzähle ich das an dieser Stelle? Aus einem einzigen Grund. Für mich stand seit jeher fest: wenn bei mir jemals ein Hund einzieht, dann werde ich ihn vorsorglich bestmöglich krankenversichern! Und so tat ich es auch. Schon als Schröder zu mir kam, war ich Studentin. Ich wusste, dass ich seine monatlichen Kosten decken konnte. Aber ich wusste auch, dass ich im Ernstfall eines Unfalles oder einer schweren Erkrankung wohl mein letztes Hemd für ihn geben müsste. Also entschied ich mich für den Exklusivschutz der Agila, den besten Schutz mit dem höchsten monatlichen Beitrag. Natürlich hoffte ich, Schröder würde immer gesund bleiben und der monatliche Beitrag wäre 'rausgeschmissenes Geld'. Aber zu wissen, ich müsse im Ernstfall meinen Hund nicht abgeben, war es mir wert. Dass knapp fünf Monate später alles anders aussehen würde, konnte keiner ahnen. Bei meinem sonst immer unauffällig untersuchten Welpen wurde eine hochgradige Trikuspidalklappendysplasie diagnostiziert. Die Diagnose war ein absoluter Schock und natürlich war ich froh, dass zumindest ein Teil der nun regelmäßig auf mich zu kommenden Kosten durch die Tierkrankenversicherung abgedeckt sein würde. Die jährliche Leistungsgrenze von 1100€ sprengte Schröder seither allein durch die Untersuchungen und Medikamente für's Herz. Kleinere oder größere Beschwerden unabhängig davon musste ich zusätzlich selbst bezahlen. Aber das war o. k. Wenigstens konnte Schröder seine lebensnotwendigen Behandlungen erhalten, ohne dass ich mich dafür verschulden musste.

 

Tja, und nun?

Nun hat die Agila unseren Vertrag zum Vertragsjahresende gekündigt. Natürlich haben sie uns auch einen alternativen Tarif angeboten, jedoch lohnt sich dieser Tarif rein rechnerisch* für einen chronisch herzkranken Hund – der eh nur unter Narkose operiert werden darf, wenn er ohne diese OP definitiv stirbt – in keinster Weise. Also bleibt uns nun nichts anderes übrig, als den bisher monatlich gezahlten Beitrag ab September auf ein Konto anzusparen und die Lücke zwischen Beitrag und Leistungsgrenze zusätzlich aus eigener Tasche abzudecken.

 

Ich kann grundsätzlich verstehen, dass sich der Exklusivschutz für die Agila in vielen Fällen nicht gelohnt hat. Ein Tarif, dessen Leistungsgrenze beinahe doppelt so hoch ist wie der Beitrag und den man ohne große Einschränkungen voll ausnutzen kann (was sicher viele auch ohne wirkliche medizinische Notwendigkeit getan haben), funktioniert mit Sicherheit auf Dauer nicht. Jedoch frage ich mich, wieso es den Exklusivschutz -wenn auch mit etwas höherem Beitrag als zu unserem Vertragsabschluss – dann für Neukunden weiterhin gibt!? Diesen könnten wir grundsätzlich auch für Schröder wieder abschließen… aber halt! Tiere mit einer bekannten Vorerkrankung werden natürlich nicht versichert! Und so sind wir ein für alle Mal raus... :(

 

Auch Nevio und seiner Besitzerin wurde ihr Exklusivschutz gekündigt. Auch sie werden die regelmäßigen hohen Kosten nun komplett allein stemmen müssen.

 

Wir beide sind sauer und vor allem enttäuscht, denn wir haben leider  den Eindruck, dass man auf diese Weise lediglich die chronisch kranken Tiere – welche die Leistungsgrenze leider voll ausnutzen müssen – loswerden wollte...

 

(Sophie Prasser, Besitzerin von Bysterstorff's Beam me up Schröder) 

 

 

*Zur Info:

 

Exklusivschutz Schröder, Neuabschluss zum 01.09.2011 (spez. Rassen Gruppe 3, Labrador Retriever, 2 Monate alt):

 

52,90€ beinhaltete

  • Leistungsgrenze von 1100€ für tierärztliche Behandlungen und Vorsorge
  • Verkehrsunfallschutz ohne Grenze
  • OP-Schutz bis 5. Geburtstag ohne Grenze, danach 20% Selbstbeteiligung

 

Alternativtarif Schröder, Angebot vom 30.06.2014 zum 01.09.2014 (spez. Rassen Gruppe 3, Labrador Retriever, dann 3 Jahre alt):

 

55,90€ beinhaltet

  • Leistungsgrenze von 600€ für tierärztliche Behandlungen und Vorsorge
  • Verkehrsunfallschutz ohne Grenze
  • OP-Schutz von 3000€ bis 5. Geburtstag, danach 20% Selbstbeteiligung

 

Exklusivschutz, fiktiver Neuabschluss eines gesunden Welpen (spez. Rassen Gruppe 3, Labrador Retriever, 2 Monate alt) aktuell:

 

59,90€ beinhaltet

  • Leistungsgrenze von 1100€ für tierärztliche Behandlungen und Vorsorge
  • Verkehrsunfallschutz ohne Grenze
  • OP-Schutz bis 5. Geburtstag ohne Grenze, danach 20% Selbstbeteiligung

 

Nachtrag, 17. Juli 2014:

 

Der Beitrag für den aktuellen Exklusivtarif für einen (gesunden) Hund mit Schröders Rasse/Alter beträgt 65,90€ und wäre für uns eine hilfreiche Alternativlösung gewesen.

Diese Alternative wurde uns jedoch nicht angeboten (stattdessen der für uns nicht hilfreiche "normale" Tierkrankenschutz) und wird uns auch als Neuabschluss (denn diese Option besteht grundsätzlich auch für gekündigte Mitglieder) aufgrund der Vertragsbestimmungen (der Hund darf bei Vertragsabschluss nicht älter als 7 Jahre alt und muss GESUND sein) verwehrt bleiben. Dies bestärkt leider unser Gefühl, dass man hiermit die alten und/oder kranken Tiere loswerden wollte, weiterhin (denn jeder andere Gekündigte kann und darf ja einfach den aktuellen Exklusivtarif neu abschließen).


11. Juli 2014

Heute möchten wir uns einmal ein paar Dinge von der Seele schreiben, denn die Reaktionen auf unsere Aktivitäten sind vielfältig.

 

Wir erhalten viel Zuspruch von ebenfalls Betroffenen und vom Collegium Cardiologicum e.V. für unsere Arbeit. Welpenkäufer bedanken sich für die zusammengetragenen Informationen und stellen Fragen. FERAGEN erklärt sich bereit, Blut von betroffenen Hunden einzulagern um ggf. später Untersuchungen und Tests zur Erforschung der Ursachen dieser Erkrankung durchführen zu können. Sowohl Labradorbesitzer und solche, die es werden wollen, als auch einige Züchter sehen genau wie wir die Notwendigkeit, die Herzgesundheit bei dieser Rasse genau zu beobachten. Erfreulicherweise gibt es bereits jetzt Züchter, die freiwillig – zum Teil auch mit ganzen Würfen - eine vorsorgliche Herzschalluntersuchung durchführen lassen.

 

Aber wir ernten auch Missgunst und böse Worte. Vor allem von Züchtern, die sich durch die Informationen, die wir recherchiert und gesammelt haben, scheinbar angeklagt fühlen. Wir werden beschimpft, in Foren erhalten wir Äußerungsverbot zu diesem Thema, Züchter verweigern Auskünfte über erkrankte Nachzuchten. Seit Neuestem wird uns von Züchtern, auch per Anwalt, mit Klage gedroht. Darüber hinaus haben weder der LCD noch der DRC bisher für uns erkennbares Interesse an der Erforschung der Trikuspidaldysplasie beim Labrador Retriever gezeigt, obwohl es ein Leichtes wäre, die von uns organisierte Zusammenarbeit mit FERAGEN mittels einer Verlinkung unserer Homepage oder des Aufrufs zur geplanten Studie zu unterstützen.

Das alles trägt nicht gerade dazu bei, unsere Arbeit zielführend im Sinne der Erhaltung einer gesunden Hunderasse voranzutreiben. Im Gegenteil, es verunsichert zudem Hundebesitzer uns zu unterstützen.

 

Auch dass unsere Liste betroffener Hunde bisher immer noch recht spärlich ist, wird uns regelmäßig als Argument gegen die Relevanz der Trikuspidaldysplasie vorgehalten. Jedoch liegt es nicht in unserer Hand, ob und in welchem Ausmaß die Liste wächst und das vorab Beschriebene trägt das Seine dazu bei.

 

Züchter und Vereine können dies gern als persönlichen Sieg abheften. Für den Labrador Retriever und potenzielle Welpenkäufer ist es mit Sicherheit eine traurige Niederlage, zu sehen, wie wenig sich das Gros der Verantwortlichen für das Thema interessiert und wie wenig Kooperationsbereitschaft uns teilweise von Seiten der betroffenen Besitzer und Züchter sowie von den Vereinen entgegen gebracht wird.

 

Unsere Aktivitäten hatten wir für den Labrador Retriever gestartet  für den Erhalt einer gesunden Rasse, zur Information für künftige Welpenkäufer und Menschen, die sich für den Labrador Retriever interessieren.

Wir selbst sind "nur" zwei Welpenkäufer, die einen gesunden, wesensfesten Hund kaufen wollten. Wir persönlich "brauchen" diese Aktivitäten eigentlich nicht. Unsere Hunde sind bereits erkrankt und ihnen wird auch mit fortschreitenden Erkenntnissen nicht mehr geholfen werden können.

 

Nach wie vor vertreten wir die Meinung, dass die in Deutschland unter dem Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) organisierten Vereine Labrador Club Deutschland e.V. (LCD) und Deutscher Retriever Club (DRC) und die dort organisierten Züchter dafür zuständig sind, entsprechend ihrer satzungsgemäßen Bestimmungen, sensibel und adäquat auf gehäuft auftretende Krankheitsbilder und genetische Dispositionen zu reagieren und dies werden wir auch weiterhin so kommunizieren  ob mit oder ohne deren Unterstützung.

Es ist nur leider sehr traurig und teilweise auch frustrierend, erkennen zu müssen, dass das Wohl der Hunde und letztendlich auch ihrer Besitzer oft nicht das Hauptanliegen zu sein scheint.

 

Nichtsdestotrotz werden wir uns weiter uneigennützig engagieren und unseren Idealismus bewahren.


08. Juli 2014

Bysterstorff's Beam me up Schröder wird heute 3 Jahre alt. Und dass er damit bereits den Praxisrekord bei Frau Dr. Kattinger bricht, zeigt uns wieder einmal, wie viel Glück wir haben.

Schröder ist quietschfidel und lässt sich von der Trikuspidaldysplasie so garnicht unterkriegen. 
Doch es könnte auch ganz anders sein: er könnte auch lethargisch und kraftlos in der Ecke liegen – denn so lassen die Ultraschallbilder es wieder und wieder vermuten. Dass er überhaupt noch lebt, ist leider keine Selbstverständlichkeit!


Darum bitten wir Sie: nehmen Sie die Trikuspidaldysplasie nicht auf die leichte Schulter! Lassen Sie Ihre Lieblinge auch vorsorglich untersuchen. 
Wir möchten uns nicht ausmalen, wo Schrödi jetzt wäre, wenn er damals nicht durch Zufall die Diagnose bekommen und so die für ihn perfekte Medikation erhalten hätte. 

Wir wünschen uns für Schrödi nichts mehr, als dass er noch viele viele Jahre so ein fröhlicher und unbeschwerter Herzkasper sein darf!


Happy Birthday, Schrödi!


03. Juli 2014

Da wir bereits mehrfach gefragt wurden, welche Möglichkeiten es aktuell gibt, um die Auftretenswahrscheinlichkeit einer Trikuspidaldysplasie möglichst gering zu halten, haben wir unsere Homepage diesbezüglich um ein kleines Kapitel erweitert. Sie finden es hier.


20. Juni 2014

Nice Guy Nevio of Cadillac war mal wieder zur Kontrolluntersuchung. Das Update zu seinem Gesundheitszustand finden Sie hier.


08. April 2014

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift 'Unser Rassehund' hat der VDH ein Spezial zum Thema Herzgesundheit beim Hund veröffentlicht, in welchem auch Dr. med. vet. Jan-Gerd Kresken mit einem Artikel zu den "Herzerkrankungen in Hundepopulationen" vertreten ist. Darin berichtet er in einem kleinen Abschnitt auch über die Trikuspidaldysplasie beim Labrador Retriever.

 

Den vollständigen Text sowie die 3 anderen Texte zum Thema Herzgesundheit aus der Spezialausgabe finden Sie entweder direkt in der gedruckten Ausgabe oder online unter folgendem Link: 

 

Zuchtprogramme zur Bekämpfung von Herzerkrankungen

 

Nachfolgend nun der Abschnitt über die Trikuspidaldysplasie beim Labrador Retriever aus dem Artikel von Dr. Kresken:

Herzerkrankungen beim Labrador Retriever

"Unser Rassehund", Heft 4/14, Seite 32, Dr. Kresken: Herzerkrankungen in Hundepopulationen

Herzerkrankungen beim Labrador Retriever

"Unser Rassehund", Heft 4/14, Seite 33, Dr. Kresken: Herzkrankheiten in Hundepopulationen


07. Februar 2014

Es ist mir heute ein Bedürfnis, Auszüge aus einem Brief zu zitieren, den ich jemandem geschrieben habe, der mich um einen 'Erfahrungsbericht' bat, wie das Leben mit einem herzkranken jungen Hund so ist:

"...

Ich habe mit unserem sehr engagierten Team über Ihren Vorschlag gesprochen, einen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen, der von Ihnen dann evtl. noch zum Thema TD ergänzt wird. Am Anfang fand ich das eine gute Idee, inzwischen denke ich, wir lassen das. Das sehen auch die anderen, die zu diesem Thema sehr engagiert sind, so. Was sollte ich auch schreiben, außer, dass ich ziemlich frustriert sein könnte: Welpe im LCD gekauft, von Anfang an dauernd irgendwas anderes, mit 9 Monaten wird eine TD diagnostiziert, inzwischen Tausende von Euro leichter für Untersuchungen, Labors und Medikamente… Unterstützung von irgend jemandem: Null. Züchter, Deckrüdenbesitzer, LCD, alle halten sich fein zurück. Stundenlange Wanderungen? Fehlanzeige. Sommer? Findet für mich morgens zwischen fünf und sieben statt, ansonsten schau ich nur noch, wie ich den Hund durch die Hitze bekomme. Ganz ehrlich: Diese jämmerliche Geschichte, wie mein Leben mit Hund manchmal ist, das möcht ich nicht noch schwarz auf weiß haben. Und doch, ich habe beschlossen, meinen Frust in Aktion umzuwandeln und bin auf Betroffene gestoßen, die noch mehr Energie als ich in das Thema investieren.

Klar, es gibt auch positive Beispiele wie z.B. Schröder, der wirklich konditionell keine Schwächen zeigt. Aber es gibt eben auch die, die einfach tot umfallen und das wars. Haben Sie schon mal von einem Tierkardiologen gehört: "Sie könnten den Hund hier und jetzt einschläfern lassen, ich hab schon welche eingeschläfert, die weniger schlechte Befunde hatten." Auf unserer Liste gibt es ja einige, die schon jung eingeschläfert werden mussten. Danke, ich bin bedient.

Wir haben einen Blog eingerichtet, Flyer gestaltet, wir sind in Kontakt mit dem CC, mit unseren behandelnden Kardiologen, mit Vereinen aus anderen Ländern, mit Züchtern, Betroffenen und Frau Prasser hat in guten Gesprächen und Verhandlungen Feragen dazu bewegen können, eine Studie durchzuführen und dafür jetzt schon Material zu sammeln.

Und wir haben beschlossen: Genau so machen wir weiter.

..."

 

Silvia Baumann über ihr Leben mit Nevio (hochgradige TD)


01. Januar 2014

Gerade entdeckt und ein wenig stolz darauf:

Das Collegium Cardiologicum e.V. hat unsere Homepage zur Trikuspidaldysplasie nun auch bei sich verlinkt, und zwar hier! Darüber freuen wir uns natürlich sehr!

 

 

Wir sind für jede Unterstützung dankbar und würden uns sehr freuen, wenn wir auch von den Homepage- oder Blog-Besitzern unter Ihnen verlinkt werden. Einen passenden Banner dazu finden Sie hier.