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08. November 2018

Am 30. Juli diesen Jahres hat eine zauberhafte kleine Labradorhündin Geschichte geschrieben.

 

Lottie wurde mit einem Atrial-Septal-Defekt und einer Trikuspidalklappendysplasie geboren. Ihre Lebenserwartung war entsprechend schlecht. Ihre Besitzer Pauline und Paul Daley haben jedoch keine Kosten und Mühen gescheut und all ihren Mut zusammen genommen und so wurde die kleine Lottie im Alter von gerade einmal 11 Monaten in einer doppelten Bypass-Operation am offenen Herzen operiert.

 

Dank der großartigen Fachkenntniss von Dr. Brockmann und Dr. Bristow des Queen Mother Hospital for Animals hat die kleine Lottie diese riskante sowie bahnbrechende Operation gut überstanden und erholt sich zusehends.

 

Der Erfolg dieser Operation ist definitiv ein Lichtblick für alle betroffenen Hunde und deren Besitzer und wird in Zukunft mit Sicherheit vielen anderen Herzhunden das Leben retten können.

 

Wir sind unglaublich glücklich für und mit Lottie und ihren Besitzern und wünschen der süßen Maus weiterhin alles erdenklich Gute und ganz viele glückliche und unbeschwerte Jahre mit ihrer Familie.

 

Wer Familie Daley unterstützen möchte, die Kosten der Operation zu tragen, kann gern ein paar Euro für Lotti spenden: https://www.gofundme.com/heart-break-Lottie

 

Nähere Infos zu Lotties OP findet ihr z.B. hier: https://www.itv.com/news/2018-09-11/meet-the-first-dog-to-ever-undergo-double-bypass-heart-surgery/?fbclid=IwAR1oQ_TWCSexDLnzPx4XSQ7l2gVDTYsZBxYy3pxX5zQczdOsD2CmIJCuzwo


17. September 2018

Liebe Labrador-Freunde,

 

lange Zeit war es sehr still hier, nachdem Nevio - im wahrsten Sinne des Wortes Silvias Herzhund - im März 2016 im Alter von nur 4 Jahren eingeschläfert werden musste und mein Herzhund Schröder im Alter von nur 5 Jahren nach einem Spaziergang am 25. April 2017 plötzlich tot in unserem Kofferraum lag.

 

Sowohl Silvia als auch ich versuchen mit dem Tod unserer Hunde und dem Gegenwind, der uns von diversen Seiten immer wieder entgegenschlug, zu leben. Wir schauen nach vorne - ich mit meinem Zweithund Artus und Silvia hat Luis, einen kerngesunden jungen Rüden (selbstverständlich geschallt) in ihr Leben gelassen. Durch den Verlust unserer Herzhunde waren wir emotional eine ganze Weile gar nicht mehr in der Lage, uns mit der Trikuspidaldysplasie in angemessener Form weiter auseinander zu setzen. Und dann kam irgendwann das Leben dazwischen und hat uns neue Aufgaben gegeben. Das Herzthema trat in den Hintergrund und wird für uns ganz persönlich sicherlich auch weiter in den Hintergrund treten. Nichtsdestotrotz ist und bleibt die TD sowie unsere Initiative eine Herzensangelegenheit, die wir bis heute nicht losgelassen haben.

 

Silvia und ich haben viel Herzblut in die Homepage www.herzhunde.infogesteckt. Wir haben 2013 zunächst mit der FERAGEN GmbH (Dr. Geretschläger) und später mit der TiHo Hannover (Prof. Distl) eine Vereinbarung zur Einlagerung von Blutproben getroffen und standen und stehen weiterhin in engem Kontakt mit dem Collegium Cardiologicum e.V. (Dr. Kresken, Dr. Kirsch). Wir waren und sind dankbar und glücklich für die Unterstützung, die wir von diesen und auch anderen Seiten bekommen haben.

 

Letzte Woche nun erreichte uns eine Mitteilung über unser gut funktionierendes Netzwerk: Die AKC Canine Health Foundation finanziert eine im Juni diesen Jahres an der North Carolina State University gestartete Studie zur Trikuspidaldysplasie. Chapeau. Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir nicht mehr alleine sind und verfolgen die Ergebnisse mehr als gespannt aus der Ferne.

 

Ebenso haben wir umgehend DVM Kathryn Meurs als leitende Ärztin der Studie sowie DVM Diane Brown als CEO der AKC Canine Health Foundation kontaktiert und ihnen unsere uneingeschränkte Unterstützung für ihre Studie zugesagt. Die DNA der bereits von uns eingelagerten Blutproben werden wir DVM Meurs entsprechend zur Verfügung stellen.

 

Manchmal kommen die Herzthemen von selbst wieder auf einen zu und wir freuen uns sehr über diese großartigen neuen Entwicklungen. Auch wenn bei uns zeitgleich natürlich alte Wunden wieder aufreißen, von denen wir dachten, sie wären bereits besser verheilt.

 

Wer sich für die aktuelle Studie interessiert, kann hier alles nachlesen:

https://www.purinaproclub.com/…/labrador-retriever/fall-2018

 

http://www.akcchf.org/research/research-portfolio/2531.html

 

Sofern ihr Fragen zum Inhalt habt, könnt ihr euch jederzeit bei uns melden - wir können gerne erklären und übersetzen.

 

Wer für diese Studie Blut seines erkrankten Hundes zur Verfügung stellen möchte, kann sich gern bei uns melden.

 

Den Vereinen und Züchtern wünschen wir nach wie vor alles Gute - vor allem ein offenes Ohr und ein glückliches Händchen. TD ist ererbt. Nachweisbar.

Allen Herzhunden wünschen wir weiterhin ein glückliches und möglichst uneingeschränktes Leben.

 

Wir werden euch bezüglich der Studie natürlich auf dem Laufenden halten.


03. April 2018

Heute mussten wir unsere Liste betroffener Hunde um einen Herzhund erweitern. Wir danken der Besitzerin von Bugsy von ganzem Herzen für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.

Bugsy, halt die Ohren steif! Wir wünschen dir alles erdenklich Gute und ganz viele zauberhafte, glückliche Jahre mit deiner Familie.

 

Alle Infos zu Bugsy findet ihr auf unserer Liste betroffener Hunde.